So fing alles an
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Am 3. Februar 1900 gründen 11 vom Rudersport begeisterte Postbeamte den Berliner Ruder-Club Brandenburgia. Sofort nach der Gründung werden die ersten Boote bestellt. Ein schwerer eichener Gig-Riemen-Vierer mit verschränkten Sitzen kostete damals 594,- Mark. Im Bootshaus "Sadowa" neben der Villa "Weißenburg" in Oberschöneweide findet die Brandenburgia gegen Entrichtung eines Mietzinses von 260,- Mark jährlich ihr erstes Domizil. Am 1. Juli 1902 bezieht der Klub ein neues Heim, wobei der größte Teil des neuen Bootshauses gemietet werden kann.  
Die Männer der ersten Stunde haben bald Probleme mit dem gemieteten Bootshaus, so daß die Brandenburgen umziehen Am 1. Juli 1902 bezieht der Klub ein neues Heim, wobei der größte Teil des neuen Bootshauses ebenfalls gemietet werden kann. 1904 nimmt der Klub erstmals an rudersportlichen Wettkämpfen teil. Das Wander- und Dauerrudern entwickelt sich ausgezeichnet.
Ein schon früher gehegter Wunsch nach eigenem Heim auf eigenem Grund gewinnt an Bedeutung bei der ständig wachsenden Zahl der Mitglieder.
Am 1. Dezember 1907 ist Grundsteinlegung.
 
In Oberschöneweide wird ein neues, komfortables Bootshaus errichtet, das 1908 eingeweiht wird. Im August 1917 gründet der Klub eine Jugendabteilung, in der 16- bis 20-jährige ohne Aufnahmegebühr Mitglied werden können. Allerdings ist der Erwerb der Ruderkleidung auf Bezugsschein erforderlich. Um an alte sportliche Erfolge wieder anzuknüpfen, wird beschlossen, einen englischen Rudertrainer unter Vertrag zu nehmen.  
Mit der Verpflichtung von Mr. Harding wird eine neue Epoche des Rennruderns in der Brandenburgia eingeleitet. Am 1. März 1927 beginnt nach der Verpflichtung von 30 Kameraden die Arbeit mit Mr. Harding und seinem neuen Ruderstil. Schon im gleichen Jahr werden 11 Siege errungen. 1935 ist der Leichtgewichts-Vierer bei verschiedenen Starts erfolgreich. Das Königsberger Tageblatt schreibt z. B.: "Als technisch beste und glänzend trainierte Mannschaft fuhren sie ihre beiden Starts in wundervollem Rhythmus rudernd überlegen nach Hause".  
Am 29./30. März 1943 wird das Bootshaus bei einem Luftangriff schwer getroffen. Ein weiterer Luftangriff trifft wieder das Bootshaus und die Bootshalle. Die Klubnachrichten vom Juli berichten: Ausgebombt!
Am 27. und 28. Januar 1944 wird das Bootshaus durch Brandbomben völlig zerstört. 1946 lässt die Militärregierung Vereine wieder zu. 33 "Ehemalige" geben ihre Willenserklärung zum Beitritt in den "neuen" Berliner Ruderklub Brandenburgia e.V. ab.
 
Bei Gesprächen im Rathaus Spandau Ende 1955 ergibt sich die Möglichkeit, vom im Bebauungsplan des Senats als Sportgelände ausgewiesenen Areal der ehemaligen Pulvermühlen einen Geländestreifen pachten zu können. Bootshauseinweihung ist am 9. September 1956. Nach vielen Unbilden in Notunterkünften und unter teils erbärmlichen Umständen durchgeführtem Ruderbetrieb hat die Brandenburgia wieder eine Unterkunft und ein richtiges Zuhause.  
Die 1956 erworbene und zur Bootshalle umgebaute Wehrmachtsbaracke hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Die Einweihung des Neubaus findet im Beisein vieler Prominenter statt. Das Regattajahr 1968 schließt mit dem 16. Sieg in einer Saison. Am 21. 6. 1973 wird die Baugenehmigung für einen Neubau des Bootshauses erteilt. Stück für Stück verschwindet die alte "Baracke"! Das Richtfest findet am 7. Juni 1974 statt. Zum 9. Februar 1975 lädt der Klub zur Bootshauseinweihung ein.  
Im Laufe der Saison 1984 fährt Wolfgang Maennig seine dritte Deutsche Meisterschaft sowie seine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Los Angeles ein. 43 weitere Siege gibt es für Brabu in dieser Saison. Wolfgang Maennig gewinnt auf der Rotsee-Regatta in Luzern im Achter und erringt bei den Olympischen Spielen in Seoul (Korea) den Sieg im Deutschlandachter. Im Jahre 1998 kann der Erweiterungsbau eingeweiht werden. Neue Ereignisse werfen bereits ihre Schatten voraus: das 100-jährige Jubiläum, das der Klub unlängst feiern konnte.  

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Berliner Ruderklub Brandenburgia e.V.